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SGI Indy Hardware Tips

serielle Anschlüße
Die Indy verfügt über zwei serielle Ports. Sie haben die Form von Mini DIN Buchsen mit acht Pins. Die Schnittstellen können bis maximal 38400 bps betrieben werden.

die zwei seriellen Ports der Indy PinBeschreibung
1SG - Signal Ground
2DCD - Data Carrier Detect
3RTS - Request To Send
4RD - Receive Data
5SG - Signal Ground
6TD - Transmit Data
7CTS - Clear To Send
8DTR - Data Terminal Ready

Nullmodemkabel Indy <-> PC

Wenn man keinen Monitor für die Indy hat, kann man sie auch über ein serielles Nullmodemkabel administrieren. Leider gibt es diese Kabel nicht zu kaufen (zumindest habe ich nichts im Web gefunden), also muß man selbst löten.
Die benötigten Teile kann man zum Beispiel bei Conrad erwerben. Die Materialkosten belaufen sich auf circa 10 €.
Beim Löten sollte man besonders beim Mini-Din Stecker Acht geben. Der kann einen schon leicht zur Verzweiflung treiben ;)

1731790-22 Mini-Din Stecker, 8-polig
1742082-22 9-polige Sub-D Buchse mit Lötanschluß
1711284-22 Gehäuse für Sub-D Buchse
1 MeterKabel mit mindestens 7 Adern, ich hatte noch welches rumliegen

Blick auf die Stecker, nicht auf die Ports an der Indy/PC!!
genau aufpassen, wie die Kabel laufen ;)
Mini-Din SteckerSub-D Buchse
11 und 6
27
32
4 und 85
53
68
74

Festplatten

Die meisten Indy's haben für heutige Verhältnisse kleine Festplatten eingebaut. Prinzipiell kann man jede beliebige SCSI Platte einbauen. Allerdings sollte sie einen 50poligen Anschluß haben, da Adapter ziemlich viel Platz wegnehmen.
Auch sollte man auf die Wärmeentwicklung aufpassen, man will ja nicht, das einen das blaue Gehäuse wegschmilzt.
Empfehlen kann man die IBM DCAS 43440 in der 50poligen Version. Bevor man sie in die Indy einbaut, sollte man sie zur Kontrolle an einen normalen PC mit SCSI anschliessen und mal das IBM DFT Programm drüberjagen (inklusive Schreibtest). Danach ist die Platte sauber und wurde getestet auf defekte Sektoren.
Die Platte verfügt auch über einen Jumper mit dem sich abstellen läßt, das die Platte automatisch hochfährt sobald sie Strom kriegt. Aus irgendeinen Grund will die Indy das selbst erledigen beim Selbsttest. Wenn die Platte von alleine hochfährt, bleibt die Indy stehen und wartet auf eine Tastatureingabe bevor sie weiter macht. Das ist natürlich nicht ok, wenn man die Indy irgendwo als Server aufstellen will ohne Tastatur oder serielle Consolenverbindung.

ID 2 eingestellt und Auto Spin ist aus Als SCSI ID kann man 1 bis 7 wählen. ID 0 ist der SCSI Controller der Indy.
Der Einfachheit halber sollte man der Systemplatte die 1 geben und
dem zweiten internen SCSI Gerät (Platte oder Floptical) die ID2.
Externe Geräte bekommen ID's von 3 bis 7 zugewiesen.

PROM Tips

Wenn kein Monitor/Tastatur angeschlossen ist, bleiben manche Indy's beim Selbsttest stehen, da sie keine Console finden. Dies kann man umgehen, in dem man die Variable "console" auf "d" setzt. Das hat zur Folge, das die Indy den ersten seriellen Port als Console benutzt. Ob da was dran hängt oder nicht ist egal.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 2. Januar 2003